Sonntag, 21. Dezember 2008

Glücksgeflasht

Was braucht man, um ein Schmetterviech glücklich zu machen? Man nehme:

  • Eine tolle Adventsaktion (und spontane Abbau-Unterstützung)
  • mit anschließendem Jugendgottesdienst (in dem man dann auch noch mal eben völlig unbekannterweise die Lesung liest).
  • Tolle Leute,
  • besonders solche, die man gewissermaßen schon kennt und sich auch so super versteht (Wave).
  • Ein lustiges Spätabendessen bei Burger King, zu dem die Horde Katholiken im evangelischen Minibus fährt.
  • Und zuletzt eine Anfrage zur CD-Ausleihe, die unauffällig im Hintergrund im Auto lief,
  • daraus resultierend auch noch ein nettes Gespräch über a cappella im Allgemeinen.
  • Dazwischen noch laufend interessante, lustige und erinnerungsträchtige (WYD)  Gespräche.

Mir geht’s einfach gut! Big Grin

Mittwoch, 26. November 2008

Beautiful

Directions:
1. Put your iPod, iTunes, Windows Media Player, etc. on shuffle.
2. For each question, press the next button to get your answer.
3. YOU MUST WRITE THAT SONG NAME DOWN NO MATTER HOW SILLY IT SOUNDS

1. IF SOMEONE SAYS "IS THIS OKAY" YOU SAY?
Dave Willetts, Billy Hartman and Company (Jesus Christ Superstar) - "Hosanna"

2. HOW WOULD YOU DESCRIBE YOURSELF?
Montezuma's Revenge - "Papa was a Rolling Stone"

3. WHAT DO YOU LOOK FOR IN A GUY/GIRL?
Tanz der Vampire - "Eine schöne Tochter ist ein Segen"

4. HOW DO YOU FEEL TODAY?
Marilyn Monroe - "I wanna be loved by you"

5. WHAT IS YOUR LIFE PURPOSE?
Bobby McFerrin - "Don't worry be happy"

6. WHAT IS YOUR MOTTO?
Scala - "I touch myself"

7. WHAT DO YOUR FRIENDS THINK OF YOU?
Berlin - "Take my Breath away"

8. WHAT DO YOUR PARENTS THINK OF YOU?
No Angels - "Venus"

9. WHAT DO YOU THINK ABOUT VERY OFTEN?
Montezuma's Revenge - "Hurt"

10. WHAT IS 2 + 2?
Wilson Phillips - "You won't see me cry"

11. WHAT DO YOU THINK OF YOUR BEST FRIEND?
Bananafishbones (Die Wilden Kerle 2) - "Nebelburg"

12. WHAT DO YOU THINK OF THE PERSON YOU LIKE?
Dire Straits - "Brothers in Arms"

13. WHAT IS YOUR LIFE STORY?
Captain & Tennille (Mr. & Mrs. Smith) - "Love will keep us together"

14. WHAT DO YOU WANT TO DO WHEN YOU GROW UP?
Bodo Wartke - "Logik"

15. WHAT DO YOU THINK WHEN YOU SEE THE PERSON YOU LIKE?
Rod Stewart - "If only"

16. WHAT WILL YOU DANCE TO AT YOUR WEDDING?
Harry Gregson-Williams & John Powell (Shrek) - "True Love's first Kiss"

17. WHAT IS YOUR HOBBY/INTEREST?
Montezuma's Revenge - "Stop in the Name of Love"

18. WHAT IS YOUR BIGGEST FEAR?
Leo Sayer  - "You make me feel like dancing"

19. WHAT IS YOUR BIGGEST SECRET?
Fergie - "Big Girls don't cry"

20. WHAT DO YOU THINK OF YOUR FRIENDS?
Valeria (Moulin Rouge) - "Rhythm of the Night"

21. SONG THEY WILL PLAY AT YOUR FUNERAL?
Queen - "I can't live with you"

22. WHAT WILL YOU POST THIS AS?
Christina Aguilera - "Beautiful"

Mittwoch, 12. November 2008

Atomstrom

Ein Manager wird im Flugzeug neben ein kleines Mädchen gesetzt.

Der Manager wendet sich ihr zu und sagt: "Wollen wir uns ein wenig unterhalten? Ich habe gehört, dass Flüge schneller vorüber gehen, wenn man mit einem Mitpassagier redet."

Das kleine Mädchen, welches eben sein Buch geöffnet hatte, schließt es langsam und sagt zum Manager: "Über was möchten Sie reden?

"Oh, ich weiß nicht", antwortet der Manager. "Wie wär's über Atomstrom?"

"OK", sagt sie, "dies wäre ein interessantes Thema! Aber erlauben Sie mir zuerst eine Frage: Ein Pferd, eine Kuh und ein Reh essen alle dasselbe Zeug: Gras. Aber das Reh scheidet kleine Kügelchen aus, die Kuh einen flachen Fladen und das Pferd produziert Klumpen getrockneten Grases. Warum, denken Sie, dass dies so ist?"

Der Manager denkt darüber nach und sagt: "Nun, ich habe keine Idee."

Darauf antwortet das kleine Mädchen:

"Fühlen Sie sich wirklich kompetent genug über Atomstrom zu reden, wenn Sie beim Thema Scheiße schon überfordert sind?"

 

(Schon wieder aus einer Email...)

Mittwoch, 5. November 2008

Zum Nachdenken!

(Mal wieder eine Rundmail...)

Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Schüler, die Namen aller anderen Schüler der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig Platz neben den Namen zu lassen. Dann sagte sie zu den Schülern, sie sollten überlegen, was das Netteste ist, das sie über jeden ihrer Klassenkameraden sagen können und das sollten sie neben die Namen schreiben.
Es dauerte die ganze Stunde, bis jeder fertig war und bevor sie den Klassenraum verließen, gaben sie Ihre Blätter der Lehrerin.
Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein Blatt Papier und daneben die Liste der netten Bemerkungen, die ihre Mitschüler über den Einzelnen aufgeschrieben hatten.

Am Montag gab sie jedem Schüler seine oder ihre Liste. Schon nach kurzer Zeit lächelten alle. "Wirklich?", hörte man flüstern. "Ich wusste gar nicht, dass ich irgend jemandem was bedeute!" und "Ich wusste nicht, dass mich andere so mögen", waren die Kommentare. Niemand erwähnte danach die Listen wieder. Die Lehrerin wusste nicht, ob die Schüler sie untereinander oder mit ihren Eltern diskutiert hatten, aber das machte nichts aus.
Die Übung hatte ihren Zweck erfüllt. Die Schüler waren glücklich mit sich und mit den anderen.

Einige Jahre später war einer der Schüler gestorben und die Lehrerin ging zum Begräbnis dieses Schülers. Die Kirche war überfüllt mit vielen Freunden. Einer nach dem anderen, der den jungen Mann geliebt oder gekannt hatte, ging am Sarg vorbei und erwies ihm die letzte Ehre. Die Lehrerin ging als letzte und betete vor dem Sarg. Als sie dort stand, sagte einer der Anwesenden, die den Sarg trugen, zu ihr: "Waren Sie Marks Mathelehrerin?"
Sie nickte: "Ja".
Dann sagte er: "Mark hat sehr oft von Ihnen gesprochen." Nach dem Begräbnis waren die meisten von Marks früheren Schulfreunden versammelt. Marks Eltern waren auch da und sie warteten offenbar sehnsüchtig darauf, mit der Lehrerin zu sprechen.
"Wir wollen Ihnen etwas zeigen", sagte der Vater und zog eine Geldbörse aus seiner Tasche.
"Das wurde gefunden, als Mark verunglückt ist. Wir dachten, Sie würden es erkennen." Aus der Geldbörse zog er ein stark abgenutztes Blatt, das offensichtlich zusammengeklebt, viele Male gefaltet und auseinander gefaltet worden war. Die Lehrerin wusste ohne hinzusehen, dass dies eines der Blätter war, auf denen die netten Dinge standen, die seine Klassenkameraden über Mark geschrieben hatten.
"Wir möchten Ihnen so sehr dafür danken, dass Sie das gemacht haben", sagte Marks Mutter. "Wie Sie sehen können, hat Mark das sehr geschätzt." Alle früheren Schüler versammelten sich um die Lehrerin. Charlie lächelte ein bisschen und sagte: "Ich habe meine Liste auch noch. Sie ist in der obersten Schublade in meinem Schreibtisch".
Die Frau von Heinz sagte: "Heinz bat mich, die Liste in unser Hochzeitsalbum zu kleben."
"Ich habe meine auch noch", sagte Monika. "Sie ist in meinem Tagebuch." Dann griff Irene, eine andere Mitschülerin, in ihren Taschenkalender und zeigte ihre abgegriffene und ausgefranste Liste den anderen. "Ich trage sie immer bei mir", sagte Irene und meinte dann: "Ich glaube, wir haben alle die Listen aufbewahrt." Die Lehrerin war so gerührt, dass sie sich setzen musste und weinte. Sie weinte um Mark und für alle seine Freunde, die ihn nie mehr sehen würden.

Im Zusammenleben mit unseren Mitmenschen vergessen wir oft, dass jedes Leben eines Tages endet und dass wir nicht wissen, wann dieser Tag sein wird. Deshalb sollte man den Menschen, die man liebt und um die man sich sorgt, sagen, dass sie etwas Besonderes und Wichtiges sind. Sag es ihnen, bevor es zu spät ist.

Du kannst es auch tun, indem Du diese Nachricht weiterleitest. Wenn Du dies nicht tust, wirst Du eine wunderbare Gelegenheit verpasst haben, etwas Nettes und Schönes zu tun. Wenn Du Diese Mail bekommen hast, dann deshalb, weil sich jemand um Dich sorgt und es bedeutet, dass es zumindest einen Menschen gibt, dem Du etwas bedeutest.
Denk daran, Du erntest, was Du säst. Was man in das Leben der anderen einbringt, kommt auch ins eigene Leben zurück.
Dieser Tag soll ein gesegneter Tag sein und GENAU SO ETWAS BESONDERES WIE DU ES BIST!!!

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Handy-Klau

Ein Tipp der Polizei für alle Handybesitzer: Mobile Phone
Die unten stehende Funktion ist wohl bei allen Handys verfügbar und man muss sich fragen, warum Handy-Hersteller und -Händler so etwas geheim halten.
Wenn die folgende Maßnahme an möglichst viele Leute weitergeleitet wird, dann könnten die Handy-Diebstähle sicher deutlich zurückgehen.
Jedes Handy hat eine eigene, einmalige Seriennummer.
Dies kann wie folgt aufgerufen werden:
*#06#
Darauf wird die Seriennummer des Handys angezeigt.
Diese Nummer notieren und aufbewahren. Wenn nun das Handy gestohlen werden sollte, muss man diese Seriennummer dem Telefonhändler oder Hersteller melden und dieser kann dann das Handy total blockieren, auch wenn der Dieb eine neue SIM-Karte einsetzt. Man bekommt davon zwar sein Handy nicht zurück, aber man hat wenigstens die Genugtuung, dass der Dieb auch nicht mehr damit anfangen kann. Wenn alle Handy-Besitzer diese Vorkehrung treffen würden, würde es sich bald nicht mehr lohnen, ein Handy zu klauen!
Die Handy-Seriennummer wird, egal welcher Hersteller, im Display dargestellt.

(Das kam heute als Rundmail rein, es stimmt allerdings tatsächlich, einfach mal testen...)

Sonntag, 12. Oktober 2008

USA: Heiratsantrag live im Fernsehen (stern.de)

Was zum Schmunzeln:

USA: Heiratsantrag live im Fernsehen - Politik - STERN.DE

Ach, wie gerne würde ich...

Nix wie weg hier

Musik, Text & Arrangement: Daniel „Dän“ Dickopf
Leadgesang: Dän

Nix wie weg hier!
Komm und mach dir keine Gedanken.
Ab ins Wasser, endlich wieder Sonne tanken.
Nix wie weg hier!
Nix wie weg hier!

Klapp doch mal dein Notebook zu,
du siehst total fertig aus.
Ich glaub wir beide, ich und du und wer sonst noch will,
müssen einfach mal hier raus.

Wenn du merkst, dass dein Auge zuckt,
du bist müde und die Luft wird knapp,
dann scheiss aufs Bruttosozialprodukt,
komm wir heben ab.

Wie wär's mit blauem Himmel und mit 28 Grad im Schatten
und mit einer Zeit, wie wir sie lange nicht mehr hatten?

Nix wie weg hier!
Komm und mach dir keine Gedanken.
Ab ins Wasser, endlich wieder Sonne tanken.
Nix wie weg hier!
Komm und mach dir keine Gedanken.
Ab ins Wasser, endlich wieder Sonne tanken.
Zu Haus zähl'n sie ihre Augenringe
und prüfen irgendwelche Bilanzen,
während ich vom Sommer singe
und wir am Strand durchs Wasser tanzen.

Wir wünschen euch von hier alles Gute,
immer schön fleißig sein...
ihr kriegt auch 'ne Gedenkminute -
dann schlafen wir in der Sonne ein.

Unter strahlend blauem Himmel und bei 28 Grad im Schatten
und mit einer Luft, wie wir sie lange nicht mehr hatten

Nix wie weg hier!
Komm und mach dir keine Gedanken.
Ab ins Wasser, endlich wieder Sonne tanken.
Nix wie weg hier!
Komm und mach dir keine Gedanken.
Ab ins Wasser, endlich wieder Sonne tanken.

Keinerlei Termine, nur 'ne Überdosis Freizeit.
Und das Beste ist, dass ihr hier alle mit dabei seid.
Seasons in the sun und keinerlei Kulturprogramm...
Gitarre her und alle Mann zusamm'

Oooooooooooooooh

Nix wie weg hier!
Komm und mach dir keine Gedanken.
Ab ins Wasser, endlich wieder Sonne tanken.
Nix wie weg hier!
Komm und mach dir keine Gedanken.
Ab ins Wasser, endlich wieder Sonne tanken.

+++ Airplane +++ Island with a palm tree +++ Party +++ emoticon-0182-poolparty +++ emoticon-0157-sun +++

Montag, 25. August 2008

Beim Aufräumen gefunden

Ein Zettel aus der Schulzeit mit lauter schlauen Sprüchen, die ich nicht einfach wegschmeißen will:

  • Wenn du das Leben kennst, gib mir bitte seine Anschrift.
  • Ich weiß nicht, mit welchen Waffen sich die Menschen im 3. Weltkrieg bekriegen, aber im 4. Weltkrieg kämpfen wir mit Stöcken und Steinen. (Albert Einstein)
  • Feet: what do I need you for if I have wings to fly...
  • Alles, was man zum Lachen braucht, ist ein wenig Selbstironie.
  • This is my right
    right given by God
    to live in freedom
    to live a free life.
  • Ein Freund trägt mehr zum Glück bei als tausend Feinde.
  • Es ist nicht so schlimm, Erlebtes zu bereuen, als zu bereuen, nichts erlebt zu haben!
  • Berühre nie unbedacht Gefühle, denn sie sind wie Bilder aus Glas und zerschneiden deine Seele, wenn du sie zerbrichst.
  • Those who don't understand my silence won't also understand my words.

Sonntag, 24. August 2008

Umziehen...

...bedeutet:

  • viele Kisten packen At wits end
  • Schränke leer räumen Worried
  • ausmisten Whew
  • viele alte Dinge wiederfinden Sigh
  • zu IKEA gehen Whistling
  • Vorfreude Wave
  • Abschied nehmen Striaght Face
  • UngewissheitNailbitingPraying
  • .... und noch ganz viel mehr!Time out

Bei mir ist's am Wochenende soweit. Ich ziehe in die Nähe von Frankfurt (Main). Und am Montag (1.9.) geht's mit der Arbeit los. Also kaum Zeit sich erst mal in der neuen Wohnung einzugewöhnen. Ich bin mal gespannt.

Dienstag, 12. August 2008

Wieder zu Hause!

Wie viele wissen, bin ich wieder zu Hause. Ich bin gut angekommen, ich hatte lediglich die üblichen Jetlag-Probleme.

Camera Meine Fotos sind auch schon online, sie sind bei Picasa zu finden.

Ich hoffe, sie gefallen euch!

Australien 2008

Freitag, 1. August 2008

Cairns Sunshine Trail

Und nun ist auch der Rest vom urlaub schon fast wieder vorbei! Das geht immer so schnell...

Von Surfers Paradise aus ging es dann ueber Brisbane (ein paar Stunden Aufenthalt im stroemenden Regen) nach Fraser Island, das wir nach einer stuermischen Fahrt mit der Faehre erreichten.
Als wir am Morgen aufwachten, stellten wir fest, dass wir mitten im Regenwald hausten. Das Wetter wurde jedoch freundlicher. Am Nachmittag machten wir dann eine Tour quer ueber die Insel, mit einem Spaziergang durch den Regenwald und einem Stopp an einem strahlend blauen See (Lake McKenzie).
Abends gab es dann noch einen wunderschoenen Sonnenuntergang am Pier, gekroent von einem wilden Dingo, der am Strand entlanglief.

Dann ging es am naechsten Tag wieder Richtung festland, diesmal aber mit ruhiger See, so dass wir die Aussicht geniessen konnten. Wir machten uns auf den Weg ins laendliche Australien, auf eine Farm mitten im Nirgendwo.
Dort bekamen wir die Moeglichkeit, die Haustiere anzuschauen: Kaengurus und Kamele! Eins der Kaengurus hatte ein Joey im Beutel, und fuettern liessen sie sich auch nur zu gern. Spaeter gab's dann noch eine Rundfahrt ueber einen Teil des Grundstuecks (ich glaub, das war insgesamt ca. 25 000 acres gross), wo wir Infos zu den Rindern (ca. 30 000, glaub ich) bekamen. Abneds gab's natuerlich eigenes Rindfleisch - lecker!

Am naechsten Tag stand ein weiteres Highlight bevor: die 2taegige Segeltour!
Obwohl wir wenig Wind hatten, machte es viel Spass (Platz war natuerlich keiner da...). Den 2. Tag verbrachten wir fast komplett am White Haven Strand, wo ich mir glatt - trotz Sonnencreme - einen Sonnenbrand zuzog.
Am letzten Tag war der Wind dann heftig genug, um die Segel zu hissen, das Boot bekam Schraeglage, laut Skipper koennen das bis zu 45 Grad sein!!!
Die Segeltour endete aus Long Island, wo wir den Rest der Gruppe wiedertrafen. Und einige Wallabies am Strand.

Es stand eine lange Busfahrt bevor, nachdem wir wieder auf dem Festland waren: ca. 7h im Bus, um nach Cairns zu kommen.

Von hier aus bin ich gestern nach Kuranda gefahren worden, und abends wieder mit der Scenic Train zurueck.

Jetzt habe ich erst mal einen freien Tag, heute Abend gibt's ein Farewell Dinner, und morgen ist die Tour dann zu Ende. Am Montag fliege ich dann wieder nach Hause, wo ich am Dienstag ankomme.

Bis dann! (Dann gibt's auch Fotos ;) !)

Montag, 21. Juli 2008

WYD SYD 08

Und schon isser vorbei, der Weltjugendtag in Sydney.



Am Donnerstag hab ich's doch glatt geschafft, den Papst aus der ersten Reihe zu erleben. Arbeitenderweise natuerlich, die normalen Pilger wollten das natuerlich auch, und wir mussten sie zurueckdruecken. Daher gibt's von dem Tag auch keine Fotos.

Abends haben wir im Opera House der Generalprobe von Beethovens Missa Solemnis gelauscht - oder es versucht, ich war einfach zu muede... Aber ein Konzert da drin ist schon ein Erlebnis! (Oper war mir einfach zu teuer: 69$ die guenstigste Karte.)



Am Samstag pilgerten alle raus zum "Southern Cross Precinct" - die Volunteers hatten einen Shuttle. Die Arbeit dort war nervig, da wir einen anderen Teamleader als vorher hatten. Ausserdem war unsere Aufgabe einfach unloesbar, denn es waren einfach zu viele Pilger, um alle Paesse zu kontrollieren.

Auf Grund der Kaelte und des Shuttles beschlossen wir, im Warmen zu uebernachten und zur Messe zurueckzukommen. Ausgeschlafen kamen wir dankk unserer Uniformen (Nein, wir haben nichts eingetauscht!) ziemlich weit nach vorne, und am Ende auch zielmlich schnell wieder raus. Um die Arbeit haben wir uns mehr oder weniger gedrueckt ;).



Heute Morgen gab's dann noch die Danke-Papst-Audienz fuer die Volunteers. Kurz und Knackig. (Mehr kann ich nicht sagen, bin zu frueh aufgestanden und hatte nicht gefruehstuckt.)

Jetzt bin ich in Surfers Paradise, Queensland. Brisbane ist ca. 3 Stunden von hier weg, das kann ich mir leider nicht anschauen (war 'ne ganz schoene Weltreise, vom Flughafen hierher...). Surfers Paradise kommt mir ein bisschen vor wie das Las Vegas Australiens, das schaue ich mir morgen dann mal genauer an, bevor ich mich um 18.00 Uhr mit der Gruppe fuer die Tour nach Cairns treffe.

Ich freue mich jetzt erst mal darueber, wieder in einem Bett schlafen zu koennen! ;)

Donnerstag, 17. Juli 2008

Stress pur...

... deswegen nur kurz.
Fotos kann ich momentan leider keine hochladen, aber ich mach natuerlich welche.

Mir geht's gut, allerdings falle ich jeden abend todmuede in meinen Schlafsack. Die Arbeit macht Spass, wir sind mittlerweile 4 Freiwillige in unserer kleinen Gruppe: Marie-Andre'e aus Kanada, Kim aus Malaysia, Matthew aus den USA und ich.

Heute kommt der Papst. Das wird bestimmt stressig.

Bis bald, hoffe ich!

Sonntag, 13. Juli 2008

Sydney entdecken

Die erste Nacht war sehr kalt, die Australier erzaehlten uns was von -1 Grad. Die zweite war da schon besser. Dafuer ist es heute bewoelkt, waehrend die letzten 2 Tage die Sonne geschienen hat.
Gestern war ich in den Rocks, dem aeltesten Stadtteil Sydneys (www.therocks.com). Abends durften wir uns kostenlos ein Aussi-Rules-Football-Spiel anschauen, aber die Regeln blieben ein Raetsel.
Die meiste Zeit bin ich mit einer Kanadierin, auch Volunteer, unterwegs, und mit einer Gruppe Malaysier.
Ich habe jetzt meinen Ausweis und meinen Arbeitsplan. Ich werde morgen schon arbeiten, am Flughafen. Ich bin sehr gespannt, obwohl wir morgen eigentlich in die Blue Mountains wollten. Naja.

Heute schauen wir uns mal die Botanischen Gaerten an.

Ich freue mich, wenn es am Dienstag dann richtig los geht!

Freitag, 11. Juli 2008

Angekommen!

Ich bin in Sydney!!
Der Flug war lang, aber ok. In Dubai war es um 6 Uhr morgens beim Umsteigen schon 32 Grad heiss! Auf dem Flughafen war es bunt: Europaeische Touristen, Inderinnen in Saris, Araber in Scheich-Gewaendern und Frauen mit Schleiern in allen Abstufungen.
Das Flugzeug nach Sydney hatte dann noch einen Zwischenstopp in Bankok, wo wir auch noch mal raus mussten. Auf dem 2. Flug war dann auch eine Weltjugendtagsgruppe aus Mosambik dabei.

In Sydney am Flughafen ging es dann relativ schnell: Visum war kein Problem, und auch die ansonsten recht gruendllichen Australier winkten mich durch den Zoll durch.
Am WJT-Infostand war ich sogar auf der Liste, ich wurde zum Olympic Park geschickt. Hier bin ich jetzt in einer Massenunterkunft...

Meine Volunteer-Unterlagen sind noch nicht da, weder im Email-Postfach noch im Pilger-Buero. Naja, es geht ja erst am Dienstag los. Einer anderen Freiwilligen aus Kanada, die ich hier getroffen habe, geht es so aehnlich.

Bis bald!
(Uebrigens ist es hier 13.50 Uhr...)

Mittwoch, 2. Juli 2008

Australien-Pläne

So, hier kommen meine Daten für die Australien-Reise. Ich hoffe, ich komme dazu, hier und da mal von mir hören zu lassen.

(Die fehlenden Tage nutze ich zum Jetlag auskurieren bzw. mich so umzuschauen...)

9.7.
10.7.
Abflug in Frankfurt mit Zwischenstopp in Dubai
Ankunft in Sydney
14. - 20.7. Weltjugendtag in Sydney
21.7. Weiterflug nach Brisbane
22.7. - 2.8. Cairns Sunshine Trail:
Surfers Paradise - Fraser Island - Country Homestead - Whitsunday Islands/Long Island (2tägige Segeltour) - Cairns
4.8.

5.8.
Rückflug Cairns-Sydney
Sydney-Dubai-Frankfurt
Ankunft in Frankfurt

Vielleicht schaffe ich es ja auch, Fotos online zu stellen. Die sind dann bei Picasa zu finden.

Dienstag, 24. Juni 2008

Finito!

Ich bin fertig mit meinem FSJ. Am Freitag hab ich mich von meinen Kollegen im Schauspiel verabschiedet und am Sonntag von denen in der Oper. Das Jahr ging jetzt sehr schnell zu Ende...

Im Moment sitze ich in Hagen. Ich bin nämlich auf dem 4. und letzten Seminar, Thema "Was bleibt". Ist schon irgendwie komisch, eine Woche lang zum Thema Abschied zu arbeiten. Aber vielleicht kann man sich dann besser drauf vorbereiten. Ich werd es auf jeden Fall berichten.

Ansonsten bewerbe ich mich grade. Bitte nicht vom Stuhl fallen Winking: Ich werde Internationale Betriebswirtschaft (Fachrichtung Industrie und Handel) studieren. Da ich das an einer Betriebsakademie machen möchte, bewerbe ich mich momentan bei Unternehmen für einen Ausbildungsplatz. Außerdem schaue ich mich immer noch wegen Australien um.

Wenn was feststeht, melde ich mich hier. Happy

Montag, 2. Juni 2008

Im Mai.

  • Flora und Botanischer Garten (1.5.)
    Manuela und ich haben uns mal die Flora angeschaut. Lohnenswert, und praktischerweise kostet es keinen Eintritt.
    Flora & Botanischer Garten

  • Rhein in Flammen / Bonn (3.5.)
    Nach Bonn wollten wir auch, zufällig war an dem Tag "Rhein in Flammen", das wir uns nicht entgehen lassen konnten.
    Rhein in Flammen

  • 3. FSJ-Kultur-Seminar in Höchst/Odenwald (4.-9.5.)
    Zusammen mit den FSJ' lern aus Hessen und Mecklenburg-Vorpommern. Das Thema war "-KULTUR-SCHOCK-T-", ich war im Workshop Fotografie. Wir hatten Dank dem guten Wetter Sonnenbrand, und einige wurden von uns auf originelle Weise abgekühlt - geschockt eben! Ich habe viel über's Fotografieren gelernt und festgestellt, wie schlecht meine Kamera ist. (Unauffälliger Hinweis für Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk...) Die Präsentation war sehr emotional, sowohl die Vorträge als auch die Diskussionen darüber.
    -KULTUR-SCHOCK-T- (3. FSJ-K Seminar)

  • 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (23.-25.5.)
    Viele schnelle Autos, ziemlich viel Lärm und mal wieder ein Einblick in eine andere Welt. Neben dem 24h-Rennen waren da noch: Die Mini-Challenge, ein "Procar"-Rennen, Formel 3 und auch eine Drift-Challenge, die ich aber leider nicht gesehen habe. Ansonsten: Lamborghinis, Porsches, Aston Martins (James Bond lässt grüßen), Dodge Vipers, aber auch Opel (sogar ein Manta war dabei), Minis, Fiat 500, Hondas und viele mehr...
    24h-Rennen

  • Viva Voce im Senftöpfchen (26.5.)
    Mein erstes Mal die Voces - und ganz bestimmt nicht das letzte Mal!! Sie brauchten ein bisschen, um aufzutauen, aber dann waren sie echt super. Tolle Texte und Melodien, beim "Unplugged"-Programm leider ein bisschen wenig Choreographie, und lustige Moderationen. Der Afterglow war sehr schön, die Jungs sind echt goldig... *find* Nur Basti sollte aufpassen, was er im Bezug auf Fans von anderen A Cappella-Bands sagt! (Gruß an Serena!!)

  • Shakespeare goes Hip Hop / Schauspielhaus (28.5.)
    "Was ihr wollt" als Hip Hop-Musical. Ist zwar nicht meine Musikrichtung, aber es hat sehr viel Spaß gemacht. Aufgeführt wurde es von Jugendlichen, die leider eher ein "Ey, Alter!"-Deutsch als Hochdeutsch sprachen. Dafür waren sie gesanglich und tänzerisch wirklich bühnenreif!

  • Tanzbrunnen-Open Air der Wise Guys (30.5.)
    Pflichtprogramm, seit letztem Jahr und vor allem, weil ich ja jetzt hier wohne! Wir hatten den ganzen Morgen bei Warten Regen, doch das Konzert lief glücklicherweise trocken über die Bühne. Mir hat es dieses Jahr wieder sehr viel Spaß gemacht, vielleicht sogar mehr als letztes Jahr, obwohl ich total fertig war... Besonders hervorheben möchte ich: Den Umgang mit Clemens' Ausstieg fand ich sehr gut gelöst. / Eddis Stage Diving hab ich kommen sehen, ich find's dennoch mutig! / Die Aftershow-Party war erste Sahne! Ich habe lange nicht mehr so viel Spaß und Ausdauer beim Tanzen gehabt. Die Musikmischung und die Leute haben einfach gestimmt!

Freitag, 30. Mai 2008

Freitag vor'm Tanzbrunnen

Letztes Jahr war's die Zusage für meine FSJ-Stelle, und dieses Jahr diese Mail:

"Congratulations! We are happy to accept your application to be a WYD Volunteer. With hundreds of thousands of young people converging on Sydney in July 2008, we are excited to welcome you and the help you will offer us."

Ok, jetzt brauch ich noch einen Flug und ein Visum, und dann kann (könnte...) ich nach Sydney!!!

Montag, 19. Mai 2008

Gegen Ende der Spielzeit...

Tja. So schnell kann's gehen. Die Saison ist fast schon wieder vorbei. Ich hab noch einiges gesehen (und werde es wohl auch noch emoticon-0100-smile ), hier erst mal eine kleine Zusammenfassung:

  • Der Gott des Gemetzels (Yasmina Reza / Schauspielhaus):
    Eine Art Studie über die Ehe. Loriot weiter gedacht - und zum Teil fast zitiert. Zu empfehlen, läuft derzeit fast überall in Deutschland. Am besten mit dem Partner anschauen, mir kam es so vor, als hätten die, die am längsten verheiratet sind, am herzhaftesten gelacht...

Anja Laïs, Markus John, Maria Schrader

  • Die Nibelungen (Friedrich Hebbel / Schauspielhaus):
    Ein Klassiker. Modern umgesetzt, aber sehr eindringlich. Ich hab die letzte Vorstellung der Spielzeit gesehen, kommt aber wieder. Auf dem Nachhauseweg hatte ich immer noch die gellenden "Recht!!"-Schreie Kriemhilds im Ohr.

 Tiziana Bertoncini, Maja Schöne (Brunhild), Carlo Ljubek (Siegfried), Sue Schlotte

  • Stunde Null - Vol. I-III (Nuran David Calis / Halle Kalk):
    Eine Uraufführung über das Leben der Gastarbeiter und Einwanderer und ihrer Kinder. Vol. I handelte von den italienischen Gastarbeitern, die in den 50er Jahren kamen, von Cappuccino und deutschem Filterkaffee ("Plörre!"). In Vol. II, angesiedelt in den 60er Jahren in der Türkei, nimmt erst ein Mädchen Abschied von ihrer Jugendliebe, um nach Deutschland zu gehen, später treffen sich die beiden wieder, und wissen nicht (mehr), was richtig und falsch, deutsch oder türkisch, alt oder neu ist. Im Heute in Essen spielt Vol. III, wo ein Jurist auf Grund seiner iranischen Herkunft keine Arbeit findet und daher beschließt, in die Heimat seiner Großeltern zurückzukehren,die er nicht kennt und deren Sprache er nicht spricht.

Judith van der Werff, Rezo Tschchikwischwili (Vol. II)

  • La Trilogia della Villeggiatura / Die Trilogie der Sommerfrische (Carlo Goldoni / Schauspielhaus):
    5 Stunden Theater - aber das ist total in Ordnung! Die Schauspieler kommen jeweils zur Hälfte aus dem Ensemble und aus Italien, und es werden auch beide Sprachen gesprochen. Ich kam aus dem Theater und dachte fast nur noch italienisch: "Buona sera. Como estai? Si, si. Buona notte!"
    emoticon-0102-bigsmile Anfangs gab es noch Übertitel, aber erstens reden Italiener eigentlich viel zu schnell und zweitens versteht man vieles auch so. Schade nur, dass es so leer war.

Anja Laïs, Jennifer Frank, Emilio Vacca, Birgit Walter, Enrico Roccaforte, Nicole Kehrberger, Michael Weber

  • Un ballo in maschera (Ein Maskenball) (Giuseppe Verdi / Opernhaus):
    Die allerletzte Premiere der Spielzeit! (Die letzte im Schauspiel habe ich leider verpasst.) Und dann auch noch das: Startenor José Cura (siehe Cavalleria Rusticana/Pagliacci) inszenierte zum ersten Mal. Ich finde die Inszenierung in Ordnung, es geht sicherlich besser, aber hey, was will man von einem Anfänger erwarten?
    emoticon-0100-smile

Samstag, 12. April 2008

Fotos!!

Ich habe jetzt die alte Digitalkamera meiner Schwester. Daher findet sich ab jetzt auch Inhalt unter "Meine Fotos"!

Mittwoch, 19. März 2008

endlich mal... basta!

Am Montag waren Basta im Senftöpfchen in Köln. Da ich nicht wusste, ob ich diese Woche überhaupt hier sein würde, hatte ich keine Karte gekauft. Allerdings war ich schon sehr lange nicht mehr auf einem Konzert gewesen (das letzte war im November 2006!) und ich war neugierig, wie die neuen Lieder live klingen würden. Also ging ich einfach mal hin (20 min Fußweg - ein kleiner Abendspaziergang...) und hoffte, eine einzelne Karte würde es bestimmt geben. Und es gab sie! (Wir waren zu fünft, die zusätzlich noch rein kamen.)

Das Senftöpfchen ist ein sehr kleines Theater, es gibt einen Balkon und es wird bewirtet. Ich saß oben an der Seite. Die ersten Tische unten stehen direkt vor der Bühne, und es führen drei Stufen direkt auf die Bühne. Eine ziemlich intime Atmosphäre!

Nachdem ich glücklich meinen Platz gefunden hatte, dauerte es noch eine kleine Weile, und dann kamen die 5 mit Mexiko auf die Bühne. Ich hatte nicht dieses Lied als Opener erwartet, doch es passte eigentlich ganz gut, da es den Stil der Band gut repräsentiert, aber keine Pointe, wie die meisten anderen Lieder, hat. Denn obwohl das Theater so klein ist, waren erstaunlich viele Neuhörer anwesend, wie die anschließende Umfrage von William ergab (mehr als die Hälfte, wenn ich's richtig gesehen hab!). Die Umfrage endete damit, dass William fragte, ob es jemanden gäbe, der unfreiwillig mitgeschleppt wurde. Es meldete sich tatsächlich jemand! emoticon-0104-surprised
Als kollektive Strafe machten die 5 dann gleich mit dem 3. Lied
emoticon-0105-wink weiter: Meine neue Freundin von Bodo Wartke. Ich persönlich mag die Basta-Version dieses Lieds nicht so gerne, da die große Pointe am Schluss fehlt, obwohl die Version ziemlich "rock'n'roll"ig ist, was auch wieder toll ist...
Mit einer Moderation über Murphys Gesetz leitete William zu Wer hat eigentlich gesagt über. Es war interessant, das Publikum zu beobachten, aber natürlich auch, wie es auf der Bühne rüber gebracht wurde. Erstaunlicherweise war die letzte Zeile sehr verständlich und löste - natürlich - viele Lacher aus.
Danach erzählte Thomas von den Comedian Harmonists, den Pionieren auf dem Gebiet "a cappella". Er meinte, sie seien wohl die einzige Gruppe der Szene, die noch vor dem Originalpublikum spielen. Ich nehme mal an, dass das eine Standardansage ist, doch an diesem Abend stimmte es sogar! Alexandra Kassen, die Besitzerin des Senftöpchens, war auch da, und die kannte die Comedian Harmonists - im Foyer hängt ein Foto von ihrem Mann mit ihnen. Es folgte Wir wollten doch nur Freunde sein, das im Stil der 20er Jahre ist.
Jetzt war Werner an der Reihe mit moderieren, und er erzählte, wie leicht Mann - aber eben auch Frau - in der Disko jemanden kennen lernen kann. Die Tanzeinlage war mal wieder erste Sahne!!
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Ich hab es nicht mitbekommen, aber für das nächste Lied - Surfen gehen am Rhein - muss René die Schuhe gewechselt haben. Er hatte nämlich Skater-Schuhe mit integrierten Rollen an, sodass er über die Bühne "surfen" konnte. Sah echt cool aus, und war sehr überraschend! Bei diesem Lied gab es den ersten Texthänger des Abends. Die Wise-Guys-Stelle singen sie übrigens selbst...
William erzählte, dass er und René Einladungen zum ersten Klassentreffen erhalten hätten, und die Leute dort sich eigentlich nicht verändert hätten. Von einer Veränderung erzählte jedoch das nächste Lied: Julia. Die Live-Version ist sehr rockig, es wurden die Luftgitarren ausgepackt.
emoticon-0125-mmm Und Werner zeigte wieder einmal, wie beweglich er ist: Eben stand er noch, dann kniete er, und als hätte er Gummi gefrühstückt, lag er plötzlich auf dem Bauch - singend natürlich!
Thomas erzählte nun auch von seinem Klassentreffen, allerdings war er der Meinung, dass es bei solchen Veranstaltungen eher ums Trinken geht als um den Erfahrungsaustausch. Doch man müsse aufpassen damit, sonst finde man sich allzu schnell in Situationen wieder, die gerne auch mal merkwürdig werden können. Der Beweis war das nächste Lied: GEZ.
William kündigte nun etwas mehr Romantik an, doch man kann da bei Basta ja nie ganz sicher sein. Mit romantischen Intro, gefolgt von einem wütendem William kam nun Du tropfst. Die Reaktionen im Publikum waren punktgenau...
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Als letztes Lied vor der Pause kündigte Werner einen ganz harten Kerl an - der leider etwas schüchtern sei. Wer sich fragt, wie das gehen soll, muss einfach mal René live sehen mit Wild Thing!

Nach der Pause ging es mit Sonne und Regen weiter, hier versemmelte Werner die erste Strophe. Die wollte er nach dem Konzert an der Kasse nachreichen (hat er natürlich  nicht gemacht, war ja klar emoticon-0105-wink.)
Es sollte ein Lied über Fußball, quasi als Einstimmung auf die EM in Österreich folgen. Hä? Welches Lied über Fußball? Das Lied über die etwas andere Randgruppe natürlich - die Spielerfrauen!
Da sie sich aber - leider! - nicht so gut mit diesem Thema auskennen, folgte ein Lied mit Themen, die sie können: Sex und Gemüse. Klar, Lauch.
Es folgte eine Philosphie-Stunde über Beziehungen, und wie man diese retten kann. Nicht mehr zu retten ist allerdings die gewesene Beziehung, von der nun erzählt wurde: Glaubst du, ich häng noch an dir. Im Gegensatz zur CD sang hier René die Hauptstimme, aber das passt auch sehr gut! Er hatte ein Bild seiner "Verflossenen" bei sich, das er im Lauf des Lieds zerriss. Als er es jedoch am Ende hoch hielt, hatte er ein Herz in die Mitte gerissen!
Danach kontrollierte William, ob Kinder im Raum seien - es waren keine da. Dann konnte er in Ruhe die anwesenden Eltern vor den Gefahren der Musik von Rammstein warnen. Das Beispiel folgte in Form von Blutwurst. Dieses Lied mag ich nur live, es ist mir einfach zu nah am Original... Thomas nutzte die Publikumsnähe und ging die 3 Stufen in den Zuschauerraum, um die Leute direkt anzusingen. Allerdings: Stufen, die man runtergeht, muss man auch wieder hoch gehen! Das hatte er anscheinend vergessen, denn er stolperte sie rückwärts hoch und fiel auf die Bühne, die Folge war natürlich ein Texthänger.
Es folgte 50 Dinge, das ich einfach genoss. Noch eins der wenigen ernsten, schönen Lieder.
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William bedankte sich danach bei einer Person, die eigentlich immer zu wenig Aufmerksamkeit bekommt, die aber dennoch sehr wichtig sei. Nach langem Hin und Her ging er auf Andreas (den Bass) zu und  meinte, er dürfte jetzt auch mal eine Hauptstimme singen ("Versau's nicht!"). Und Andreas sang Merci, dass es mich gibt. Er hatte es tatsächlich fehlerfrei geschafft, und bekam einen großen Applaus.
Werner erzählte von der Schönheit nordischer / schwedischer Volksweisen, die man allerdings nicht immer ganz richtig verstehen würde. Bei den ersten Tönen des folgenden Lieds war spätestens allen klar, dass ABBA gemeint war: Esso (SOS). Wieder mit toller Tanzeinlage von Werner!
Vom Norden in den Osten, denn Thomas stellte dem Publikum ein Rätsel: Im folgenden Lied sei irgendwo eine osteuropäische Hauptstadt versteckt. Es folgte ein kollektiver Lachanfall beim Beginn von Bratislava Lover. (Beim letzten Konzert gab es diese Ansage auch schon, und ich kannte auch das Lied, aber ich musste so sehr lachen, dass ich mich verschluckt habe
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Damit war der offizielle Teil zu Ende. Doch natürlich gab es auch Zugaben! Als erstes gab es For the longest Time in der "Originalfassung": Ohne Mikros und mit lustiger Choreographie.
Weihnachten fängt immer früher an, zumindest in den Geschäften. Um einmal wirklich die ersten zu sein, folgte nun ein Weihnachtslied für Weihnachten 2010: Schinkenpelz (Jingle Bells).
Und natürlich hatten sie auch noch einen Schlager parat: Er gehört zu mir, gesungen von "Herbert Rosenberg"-René. Es war wie immer spitze, auf jedem Konzert bisher habe ich dieses Lied gesehen und kann einfach nicht genug bekommen! Man kann das Original danach nie wieder ernsthaft hören...

Im Afterglow sangen sie dann noch Barbara Ann. Da das Senftöpfchen so klein ist, gab es hinterher keinen Verkauf, und signiert wurde auch nicht. Es waren viele Angehörige da, und auch Fanclub-Leute, mit denen die 5 dann redeten, eine sehr familiäre Atmosphäre...

Ich sollte wieder öfter auf Basta-Konzerte gehen!

Donnerstag, 6. März 2008

Kultur-Update!

Ich habe in letzter Zeit 3 Aufführungen an den Bühnen gesehen, allerdings bin ich nicht dazugekommen, für die einzelnen Stücke zu berichten. Also kommt jetzt ein Sammelbericht:

9. Februar (Schauspiel): Der Menschenfeind oder der unglücklich Verliebte (Le Misanthrope ou l'Atrabilaire amoureux) von Molière.

Mir hat die Inszenierung sehr gut gefallen, es wurde in Reimen gesprochen, und dessen waren sich die Figuren bewusst ("Was reimt sich auf Verleger? - Integer!") Thumbsup

Omar El-Saeidi, Julia Wieninger (Célimène), Angelika Richter, Felix Goeser (Alceste) (© David Baltzer)

 

22. Februar (Schauspiel): Empedokles // Fatzer nach Hölderlin // Brecht (Premiere).

Naja. Die Musik hat mir gefallen. Die Tänzerin war auch nicht schlecht...  I dont know

Sigal Zouk, Jan-Peter Kampwirth, Fabian Hinrichs (© Oliver Fantitsch)

 

23. Februar (Oper): Rotter von Torsten Rasch (Uraufführung).

Uraufführung, das heißt: neue Musik, meist unbekannte Geschichte, Ungewissheit.

Ich fand die Musik nicht schlimm. Smile Es gibt durchaus unerträglichere neue Musik... Allerdings waren einige Partien wohl schwer zu singen...

Die Geschichte ist sehr geschichtlich angelegt, von der Weimarer Republik über das Dritte Reich bis in die DDR. Es geht immer weiter, es gibt keine "Ausruh-Passagen", in denen man sich mal zurücklehnen könnte. Ich konnte der Geschichte gut folgen, der Geschichtsunterricht ist ja noch nicht lange her. Winking Aber auch so fand ich die Geschichte und die Inszenierung gut. Allerdings würde ich das Stück nicht unbedingt an Opern-Neulinge empfehlen - die könnten eher abgeschreckt werden...

Hans-Georg Priese (Rotter) und Regina Richter (Elisabeth) (© Klaus Lefebvre)