Endlich, endlich, ich schreib den Bericht, nachdem ich ja schon zwei "Appetithappen" geliefert hab ...
Los ging's sonntags morgens, schließlich war für 12 Uhr Mittagessen angekündigt (juhu, richtiges Essen eine Woche lang *yam* ). Ich war ganz erstaunt, warum um 8.45 Uhr die Hohe Straße in Köln so leer war
...
Schon auf dem Bahnhof traf ich 2 von den andern FSJ'lern, und unterwegs wurden wir immer mehr. An Schlaf war nicht zu denken, denn wir hatten uns viel zu erzählen.
Das Haus lag ziemlich abseits (Handyempfang? Nö.), war aber sehr komfortabel. Das Highlight war ein Kamin - bzw. ein Indoor-Lagerfeuer. Das war abends natürlich der Versammlungsort (dementsprechend rochen wir alle geräuchert ). Und das Zimmer war komfortabler als das in Köln...
Nach dem Essen trafen wir uns erst mal in den Arbeitsgruppen, meine Arbeit ist diese Seite (mit anderen natürlich!). Da findet man hoffentlich bald die Ergebnisse aus den Seminaren und Fotos dazu.
Abends gab's am Feuer dann noch eine Märchenstunde ("Das hässliche Entlein" und eigene *gg*).
Von Montag bis Donnerstag (und Freitag eigentlich auch noch n bissl) waren wir in Workshops aufgeteilt: Kunst, Film, Clownerie und Musik. Ich war in letzterem. In allen Workshops sollte das Thema "Identität" zum Ausdruck gebracht werden. Bei uns hieß das Lieder schreiben. Unsere Teilgruppe hatte ein bisschen Einstiegsprobleme (wie's den andern ging, weiß ich nicht so genau), weil wir das alle noch nie gemacht hatten. Doch ich finde, wir haben (mit Hilfe von unserm Workshopleiter) was tolles zusammenbekommen! Und auch die anderen 2 Lieder sind echt spitze geworden! Und alle unterschiedlich...
Abends gab es mal einen Spieleabend, einen Filmabend (Little Miss Sunshine und andere, aber die hab ich nicht geschaut), einen freien Abend, und natürlich die Abschlussfeier am Donnerstag.
Am Abschlussabend wurden die Ergebnisse aus den Workshops vorgestellt. Ein kunterbunter Abend aus Galeriebesuch (Kunst), Episodenfilm, Clownshow (Respekt!) und Konzert (also wir). Und dann war - natürlich - Party angesagt...
Und dann war da noch... das Mörderspiel! Alle (in der ersten Runde nur die FSJ'ler, in der 2. auch die Workshopleiter!) zogen Spielkarten, und die beiden Joker waren die "Mörder". Sie konnten Leute umbringen, wenn sie allein mit ihnen in einem Raum waren, und von jedem Mörder wurden 2 Oper pro Tag erwartet. Plötzlich liefen alle nur noch in 5er-Gruppen durch's Haus. Aber manchmal wurde es auch - zum Vorteil für die Mörder - vergessen. Wie bspw. von Johanna und mir am ersten Abend ... Wir waren die ersten Opfer! Allerdings hatten wir immer viel Spaß, wenn die Bilder am nächsten Morgen veröffentlicht wurden
. Die Mörder mussten auf den Bilder jeweils ein Indiz zurücklassen, um die Aufklärung zu erleichtern.
Ich hab bestimmt eine Menge vergessen, aber auch so ist's schon viel... Ich freu mich auf's nächste Seminar!!
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